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Praxisstellen in der PIA (praxisintegrierte Ausbildung)

 

3 Tage pro Woche und in den Schulferien in der Praxiseinrichtung

Zu jedem Schulplatz gehört eine Praxisstelle, in der der praktische Teil der Ausbildung abgeleistet wird.


In der Regel werden drei Tage / Woche im jeweiligen Praxisfeld verbracht. An weiteren zwei Wochentagen ist Unterricht. Dazu finden 4 Blockwochen Unterricht / Jahr statt.

Im Lauf der drei Jahre lernen Schüler und Schülerinnen die unterschiedlichen Einsatzfelder des Erzieherberufs bei der jeweiligen Trägerschaft kennen. Sie werden durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der jeweiligen Einrichtung angeleitet und begleitet und entwickeln ihre eigene berufsspezifische Professionalität.

Zur Besonderheit der praxisintegrierten Ausbildung gehört das Gehalt, das ab dem ersten Ausbildungsjahr durch die Trägerschaft der Praxisstelle gezahlt wird: Im Jahr 2017 liegt es je nach Ausbildungsjahr zwischen ca. 900 und 1000 Euro.

Ein Kooperationsvertrag mit dem Träger der Praxisstelle

Träger, die Praxisstellen anbieten, schließen mit der Schule eine Kooperationsvereinbarung. Diese regelt die Aufgaben von Schule und Ausbildungseinrichtung. Interessierte Träger nehmen diesbezüglich Kontakt mit der Schule auf.

 

Gute Rahmenbedingungen für die Ausbildung sind wichtig!

Wer gute Fachkräfte ausbilden möchte, muss gute Rahmenbedingungen für die Ausbildung schaffen. Jeder PiA-Praktikant braucht deshalb Anleitung in der Praxiseinrichtung. Es finden Anleitertreffen statt.

 

Die PiA-Praktikanten gelten nach Lesart des Gesetzgebers ab den ersten Tag ihrer Anwesenheit in der Einrichtung als Fachkräfte. Sie dürften zwar im ersten Jahr oder wenn sie U18 sind, nicht alleine Zustängkeiten in der Gruppe übernehmen, zählen aber im Grundsatz zum Personalschlüssel der Gruppe. Das heißt: an den Tagen, an denen sie in der Einrichtung sind, könnten sie voll angerechnet werden. Der Gesetzgeber geht von max. 40 % Anrechnung auf den Fachkraftschlüssel in der Einrichtung im Jahresdurchschnitt aus. Eine solche umfängliche Anrechnung ist einer guten Ausbildungssituation natürlich nicht dienlich.


Deshalb verzichten viele Träger weitgehend auf eine Anrechnung auf den Personalschlüssel. Die Ludwigsburger Träger rechnen zum Beispiel im ersten Jahr 0 %, im zweiten Jahr 0,1 % und im dritten Jahr 0,2 % auf den Fachkräfteschlüssel an.

Um eine gute Ausbildungsqualität zu gewährleisten, empfiehlt St. Loreto den Trägern eine maximale Anerkennung von 0,2 Stellenanteilen im Durchschnitt der drei Ausbildungsjahre.

 

Praxisplätze bei der Kath. Kirche Ludwigsburg

Logo Katholische Kirche LudwigsburgDie Kath. Kirche in Ludwigsburg bietet als Träger von 13 Kindertagesstätten in der Stadt Ludwigsburg eine Reihe von Praxisplätzen an. Bei Bedarf wird ein Kitaplatz in einer der katholischen Einrichtungen in Ludwigsburg zur Verfügung gestellt, sodass Beruf und Familie gut miteinander zu vereinbaren sind.

Ausschreibung unter: Stellenbörse Kath. Kirche Ludwigsburg


Bewerbungen für einen Praxisplatz an:

Kath. Kirche Ludwigsburg
Kindertagesstätten
Heike Käppler
Schorndorfer Str. 31
71638 Ludwigsburg
ludwigsburg@kvz.drs.de
07141 / 9322-0

 

                                                                      

 

Praxisstellen anderer Träger

 

Im Sekretariat der Schule befindet sich eine Adressenliste mit Trägern, die regelmäßig Praxisstellen für die praxisintegrierte Erzieherausbildung anbieten.

 

Darüber hinaus besteht hier die Möglichkeit, dass einzelne Träger direkt auf ihre Stellenbörsen verweisen:

 

St. Josef gGmbH in Stuttgart sowie direkte Ausschreibung